Biografie
ZUR PERSON
Magdalena Maier, geboren 1984 in Niederösterreich, ist freie Dokumentarfilmerin und Journalistin.
Seit 2010 arbeitet sie als Autorin, Regisseurin und Editorin an dokumentarischen Filmprojekten im In- und Ausland. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen investigativer Recherche, Zeitgeschichte und dokumentarischer Beobachtung.
Sie beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Konflikten, politischen und institutionellen Machtverhältnissen und der Frage nach Verantwortung. Dabei richtet sich ihr Blick ebenso auf größere historische und gesellschaftliche Zusammenhänge wie auf die Menschen, deren Leben davon geprägt ist.
Ihre Filme entstehen aus oft langwierigen Recherchen, Gesprächen und der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Quellen und Perspektiven. Historisches Archivmaterial, persönliche Erinnerungen und gegenwärtige Beobachtungen stehen dabei nicht selten nebeneinander.
Aus ihnen entwickeln sich Erzählungen, die Widersprüche nicht zwangsläufig auflösen und einfache Antworten nicht voraussetzen.
Ihre Filme wurden mehrfach ausgezeichnet und für nationale und internationale Preise nominiert.
Nach vielen Jahren als Dokumentarfilmerin für das Fernsehen richtet Magdalena Maier ihren Fokus zunehmend auf unabhängige, künstlerische Filmprojekte für Kino und Festivals sowie auf experimentelle Filmformen und filmwissenschaftliche Forschung.

Ausbildung
Nominierungen & Auszeichnungen
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Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Mag. phil
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Studium Crossmedialer Journalismus,
Master of Arts
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Nominierung Fernsehpreis der Erwachsenenbildung
für "Generation Dschihad" -
Prälat-Ungar-Anerkennungspreis
für "Aus dem Leben" -
Nominierung Prix Europa Kategorie Current Affairs
für "Gotteskrieger - Gottesfeinde" -
Auszeichnung "Die besten 30 unter 30",
Der Österreichische Journalist
Über den Zugang
Jeder dokumentarische Film ist eine Annäherung an die Wirklichkeit.
Er beruht auf Recherche, auf Fakten und Quellen.
Und doch ist er immer auch eine Konstruktion:
Jede Einstellung eine Entscheidung, jeder Schnitt eine Interpretation.
Objektivität bedeutet nicht die Abwesenheit eines Standpunkts,
sondern Verantwortung für den eigenen Blick.
(c) Pamela Schmatz